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Neue Tarife im Grenzverkehr

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Jetzt komme ich endlich auch noch mal dazu, den Aufreger der Woche zu bloggen! Seit dem 1. Februar gelten zwischen VRR (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr) und VRS (Verkehrsverbund Rhein-Sieg) neue Tarif-Bedingungen.

Bisher war es so, dass ich, wenn ich mit meinem VRR Ticket in den VRS Bereich gefahren bin, nach Köln zum Beispiel, für die Rest-Strecke im VRS ganz normal ein DB Ticket kaufen konnte. Das waren mit Bahncard 50 immer 2,75€. Genau das geht nun aber nicht mehr, sondern man muss bei verbundübergreifenden Fahrten, immer den regulären VRS Tarif wählen. Bis Köln ist es von der Grenze VRR/VRS aber noch mal ziemlich weit und kostet somit 5,80€, also mehr als 100% Preissteigerung.

Ok, man kann es mit einem Trick umgehen, indem man vor der Fahrt ein Ticket für eine Strecke löst, die über das Grenzgebiet hinaus geht und zahlt das dann mit BC 50. Dann kostet die Fahrt im günstigesten Fall 4,35€ und das sind dann  nur knapp über 50% mehr. Aber man hat’s ja. Und vor allem ist es super umständlich, dass ich eben auf der Hinfahrt nicht mehr im Zug nachlösen kann, sondern vorher ein Ticket kaufen muss, für eine Strecke, die ich aber ja in Wirklichkeit gar nicht fahre. Ich werde also in Zukunft wohl immer offiziell in z.B. Velbert starten müssen, wenn ich über Wuppertal nach Köln fahren will.

Ich fahre wirklich sehr gerne Bahn und bin eigentlich ein großer Verfechter der Bahn als Verkehrsmittel, gerade auch im Nahverkehr, aber die Preispolitik die dort betrieben wird, ist schon manchmal zum Kotzen.

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